Anlagenbeschreibung

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Allgemeines


Spur

TT

Motiv

Nebenbahn, Deutsche Reichsbahn

Epoche

III/IV

Gleislänge geplant

91 m

Platten mit Gleisen

12

Platten mit Gelände ohne Gleise

1 (Bahnhofsgebäude Schwarzheide + bebaute Straße)

Masterplatte für Digitalzentrale und Stromversorgung

1 (klein und bei Bedarf transportabel, u. a. für Programmier- und Testzwecke)

Unterlage

Sperrholz 9mm mit Verstärkungsrahmen 34x34mm

auf verstellbaren Möbelfüßen ca. 150 mm,

Gleise auf Kork 4mm

Bahnhöfe

4 (Blauenthal, Schwarzheide, Rothensee, Grüneberg)

Haltepunkte

1 (Tanne)

Strecken (alle eingleisig)

Blauenthal – Schwarzheide – Rothensee

Rothensee – (Schattenbahnhof Tanne) – Blauenthal

Schwarzheide – Tanne – Grüneberg

Nebenanlagen

Rbf. Blauenthal

Abstellanlage Rothensee

Kehrschleife Blauenthal

Kehrschleife Rothensee

Schattenbahnhof Tanne
Lokschuppen Schwarzheide
Dieseltankstelle Schwarzheide

Steuerung

digital mit TRAINCONTROLLER® von Fa. Freiwald

Protokoll

Loconet

Digitalzentrale

DR5000 von Fa. Digikeijs

Servodecoder für Weichenantriebe

DR4024 von Fa. Digikeijs

Besetztmelder

DR4088LN von Fa. Digikeijs

Schaltdecoder

DR4018 von Fa. Digikeijs

Kehrschleifen

KSM-SG-G von Fa. Litfinski



Besonderheiten:


Standort auf dem Dachboden bewirkt extrem niedrige Bauhöhe



Art und Weise der Adressierung


Die Entscheidung für das Loconet war auch dadurch beeinflusst, dass ich möglichst viel Freiheit bei der Struktur

des Netzes (u. a. die Möglichkeit von Verzweigungen und nachträglichen Einfügungen von Anlagenteilen) sowie

bei der Zuweisung der Adressen haben wollte.

Die elektrischen Verbindungen zwischen den einzelnen Platten sollen auf eim Minimum beschränkt werden, und zwar

- eine vieradrige Stammleitung (2x DCC + 2x Versorgungsspannung 18 V~)

- das Loconet-T-Kabel (Loconet B entfällt, weil nur ein Boosterbereich)


Die Adressierung erfolgt so, dass schon aus der Adresse möglichst viel über Art und Standort der Hardware

zu erkennen ist.


Bei plattengebundene Adressen (Gleisabschnitte, Weichen, sonstige (Signale, Belechtungen u. a.) sollen

die erste sowie die zweite Stelle für die Platte reserviert sein

und die dritte sowie die vierte Stelle für die laufende Nummer.

Weil führende Nullen nicht adressierbar sind, werden dadurch die plattengebundenen Adressen auf den Platten 1 bis 9

nur dreistellig dargestellt.

Für die laufenden Nummern (letzte beide Stellen) sind folgende Adressräume reserviert:

1 - 39 für Gleisabschnitte/Rückmelder

41 - 59 für Weichen

61-99 für alle sonstige Hardware (Signale, Beleuchtungen u. a.)

Somit wird auf der aus 13 Platten bestehenden Anlage für plattengebundene Adressen ein Adressraum

von 101 bis 1399 reserviert.

Adress-Beispiele:

1244 wäre eine Weiche auf Platte 12

142 eine Weiche auf Platte 1

961 ein Signal auf Platte 9

403 ein Gleisabschnitt auf Platte 4


Für plattenunabhängige Adressen (betr. rollendes Material) ist die erste Stelle, beginnend mit 9 und

bei Bedarf auch 8 und 7 usw. für die Kenntlichmachung des plattenunabhängigen Charakters reserviert,

die drei restlichen Stellen für die Baureihe bzw. eine selbst zu vergebende Ordnungsnummer.

Adress-Beispiele in Reichsbahn-Syntax:

9003 wäre eine Dampflok BR03

9118 eine Diesellok BR118

8118 eine zweite Diesellok BR118

(sollte wider Erwarten mal eine BR999 anfallen, werde ich die reservierte technische Adresse 9999 freihalten

und hier gleich die 8999 zuweisen)


Die o.a. Minimierung der Verdrahtung zwischen den Platten und die "sprechende" Adress-Syntax sind mir

einigen Mehraufwand wert. Bei Verzicht darauf würde ich z. B. viel weniger Rückmeldemodule benötigen.

Ob ich das durchhalten kann, weiß ich jetzt noch nicht, aber ich will versuchen,

meine Planung mit verfügbaren technischen Mitteln und vertretbarem Aufwand umzusetzen.

Wenn es an irgendeiner Stelle tatsächlich so nicht geht, muss ich die Adressierung eben an

die Realitäten anpassen.



Anmerkung zu einer etwaigen späteren Aufteilung in mehrere Boosterbereiche:

Da vsl. maximal 4 Tfz gleichzeitig fahren werden, sollte ein Booster ausreichen.

Andernfalls kann sehr einfach ein zweiter Boosterbereich hinzugefügt werden.

Die Stammleitung wird dann an der ersten Platte des zweiten Boosterbereiches

vom ersten Bereich getrennt und beginnt dort neu.

Zusätzlich wird eine Loconet-B-Leitung von der Zentrale zum zweiten Booster verlegt.

Adressen müssten wegen des neuen Boosterbereiches nicht geändert werden.


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